Montag, 4. Februar 2013

Ankommen.


Das Leben zwang mich zu einer Reise, vor so langer Zeit. Ich bestieg mein Schiff und nach einem schwierigen Start auf rauer See fand ich Gefallen daran. Ich war allein, doch ich war zufrieden mit dem einsamen Segeln. Ohne Ziel. Nur mit mir und dem Wind in meinen Haaren.

Doch auf meiner Reise fand ich dich. Für dich schuf ich Platz auf meinem kleinen Boot, schob Kisten zusammen und warf Ballast über Bord. Der Raum war eng, dennoch fühlte ich mich so frei wie noch nie. Gemeinsam setzten wir die Segel neu, änderten den Kurs, der Sonne entgegen.

Meine Reise ist noch nicht zu Ende. Doch jetzt habe ich ein Ziel vor Augen. In der Ferne funkelt eine kleine Insel des Glücks. Noch ist ungewiss, welche Klippen um das Ziel herum liegen, welche Gefahren der Nebel vor meinem Auge verbirgt.
Doch das ist egal. Du bist der Wind in meinen Segeln, die Sonne auf meiner Haut. Gemeinsam mit dir kann ich alle Felsen umschiffen, alle Strömungen überwinden.

Das Leben zwang mich zu einer Reise, vor so langer Zeit. Ich bestieg mein kleines Schiff und nach einem schwierigen Start auf rauer See fand ich Gefallen daran. Jahrelang reiste ich ohne Ziel.
Heute will ich nur noch eines:

Ankommen.

Kommentare:

  1. Auch total seufz!!!! Kann mich meinen beiden Vorrednern nur anschließen... Deinen blog finde ich im übrigen sehr schön. Komme bald wieder!
    LG
    Olivia

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    1. Gäste, die wiederkommen, sind mir die liebsten. Auch wenn sich hier in letzter Zeit nicht so viel tut, wie ich es gern hätte. Aber die Einträge hier kann man ja jederzeit lesen. :)

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  2. Sehr schön geschrieben,ich habe auch gerade diese Seite gefunden!!Da fällt mir mein Satz zu ein,es gibt Menschen,die bauen Häuser und wohnen dort drin und es gibt Menschen,die werden nie fertig.Ich war am Anfang erst sehr traurig darüber,das ich wohl nie fertig werde aber dann sah ich was für Möglichkeiten ich auch dafür habe.Ich bin frei!! Liebe Grüße

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    1. Hallo lieber anonymer Leser!
      Schön, dass du deinen Weg hierher gefunden hast, Kommentare zu meinen Texten freuen mich immer. :) Ganz besonders natürlich, wenn er dir auch noch gefallen hat.
      Was die Freiheit angeht – da hast du recht. Allerdings kommt manchmal eben der Moment, in dem man die Freiheit lieber gegen Sicherheit und Geborgenheit eintauschen möchte. Aber wie du schon sagst: Es gibt solche Menschen und solche.

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